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60 Jahre für eine gesunde Freizeitgestaltung

Pressemitteilung vom Deutscher Sauna-Bund e.V.


Ein runder Geburtstag, eine erfolgreiche Geschichte und noch dazu beste Zukunftsaussichten – der Deutsche Sauna-Bund feiert sein 60-jähriges Bestehen.


Die Bilanz ist nach 60 Jahren mehr als erfreulich: Dank der Aufbauarbeit des Deutschen Sauna-Bundes hat das Saunabaden in Deutschland eine neue weltweite Rekordmarke erreicht: 30 Millionen Menschen gehen mehr oder weniger regelmäßig in die Sauna und den Saunaliebhabern stehen heute 2.300 öffentliche Saunabetriebe unterschiedlicher Größe und Ausstattung zur Verfügung.


Es waren Ärzte, die den Startschuss für den Deutschen Sauna-Bund gaben. 1949, Deutschland lag in Schutt und Asche, wollten sie etwas für die Gesundheit der erschöpften Menschen tun. Sauna ist gesund und auch ideal zur Körperreinigung, sagten die Mediziner und gründeten den Deutschen Sauna-Bund in Düsseldorf.


Erst Anfang der 60er Jahre zog der Verband nach Bielefeld dem jetzigen Sitz - um. In den ersten 30 Jahren war es das Hauptanliegen des schnell wachsenden Vereins, den gesundheitlichen Wert der Sauna zu erklären und weiter zu erforschen. Die Sauna zeichnet sich durch einen krassen Klimawechsel für den Badenden aus. Erst setzt er sich einer Hitze von bis zu 100 °C aus, dann geht er möglicherweise bei Minusgraden an die frische Luft und kühlt sich mit kaltem Wasser ab. Dieser Temperatursprung beunruhigte viele Saunainteressenten, weiß Rolf-Andreas Pieper, seit über 25 Jahren Geschäftsführer des Deutschen Sauna-Bundes, um die Probleme bei der Einführung der Sauna in Deutschland.


Ärzte konnten den Bürgern die medizinischen Zusammenhänge, aber auch die Ungefährlichkeit der Sauna am besten nahebringen. Deshalb wurde stets viel Wert darauf gelegt, dass Mediziner im Vorstand des Deutschen Sauna-Bundes waren. Auch der erste Präsident ist mit Prof. Dr. med. Eberhard Conradi ein Arzt, der als Chef der Klinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation an der Humboldt Universität Berlin (Charité) zahlreiche Saunaforschungsprojekte durchführte. In den zweiten 30 Jahren stellten sich dem Verband besonders wirtschaftliche Aufgaben. Es galt, den Saunabesuch durch intensive Öffentlichkeitsarbeit zu steigern. Außerdem mussten Richtlinien für den Bau von Saunaanlagen geschaffen werden, damit die öffentlichen Saunabäder sicher und gesundheitsfördernd betrieben werden können.


In diesem Zusammenhang ist es dem Deutschen Sauna-Bund wichtig, dass in den Saunaanlagen eine gute Qualität in allen Leistungsteilen geboten wird. Schließlich geht es um die Gesundheit der Besucher.


So entwickelte der Verband ein Qualitätssiegel für Aufgussmittel. Duftstoffe, die das Qualitätszeichen "Geprüfte Qualität" tragen, unterliegen strengen Anforderungen hinsichtlich der verwendeten Inhaltsstoffe und müssen entweder natürlich oder naturidentisch sein.


Neu ist das Qualitätssystem für öffentliche Saunaanlagen, das sich an die Sterne im Hotelwesen anlehnt. Das System sieht drei Kategorien vor: Classic, Selection und Premium. Ziel ist es, neuen Saunakunden eine bessere Orientierung zu ermöglichen und Stammgästen im Urlaub die Suche nach einem passenden Saunabad zu erleichtern. Ein Zeichen für gute Qualität in den Saunaanlagen ist auch das Know-how der Mitarbeiter. Daher gründete der Deutsche Sauna-Bund bereits vor 20 Jahren die Akademie für Aus- und Fortbildung im Badewesen. Sie schult heute jährlich mehr als 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Benutzungsfragen zur Sauna und für die Durchführung erlebnisreicher, gesundheitsfördernder Aufgüsse.


Die gute Ausbildung der Mitarbeiter wissen auch die Gäste zu schätzen. Das zeigen Umfragen, die der Deutsche Sauna-Bund durchführt. Das Personal bekommt dabei stets sehr gute bis gute Noten für Fachkunde und Freundlichkeit. Auch in anderen Leistungsbereichen wie Sauberkeit, Erholungswert der Anlage oder Preis-Leistungsverhältnis kommen die Saunabetriebe sehr gut weg: Immer geben die Besucher hervorragende Noten.


Der Blick in die Zukunft: Der Deutsche Sauna-Bund will die Qualität in den Saunabetrieben weiter optimieren. Geschäftsführer Pieper: "Die Konkurrenz im Freizeitsektor wird immer größer und für die Saunabetriebe wird es zunehmend schwerer, die gute Position im Markt zu halten". Eine Möglichkeit sich zu behaupten ist, die Qualität der eigenen Leistung zu steigern und sie optimal zu präsentieren. Dabei kommt dem Gesundheitswert der Leistung in Zukunft die größte Bedeutung zu.


Kontakt: Deutscher Sauna-Bund e.V., Bielefeld

Tel.: 0 52 1/ 9 66 79-0 Fax: 0 52 1/ 9 66 79-19

info@sauna-bund.de www.sauna-bund.de www.saunaindeutschland.de